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Lord of the World

From TSL Encyclopedia
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Das hierarchische Amt des Herrn der Welt ist im Namen eines Planeten und seiner Evolutionen mit der höchsten Autorität der Gottheit betraut. Auf Empfehlung der Herren des Karma wird derjenige, der dieses Amt bekleidet, von den Solaren Logoi aus denjenigen ausgewählt, welche die buddhistischen Einweihungen bestanden haben und sich nach den Gesetzen der Hierarchie als die fortgeschrittensten Initiierten auf einer bestimmten Welt qualifiziert haben.

Der Herr der Welt empfängt die göttliche Blaupause für die Welt von dem planetarischen Stummen Wächter und hütet die dreifältige Flamme im Namen von Engeln, Elementalen und Menschen, um dazu zu dienen, die Flamme des Christus in den Ebenen des Geistes und der Materie zu veräußerlichen. Er fokussiert auch alle Ebenen des göttlichen Bewusstseins, einschließlich derjenigen der fünf geheimen Strahlen. Da er sowohl die inneren Ebenen (die Ebenen der fünf geheimen oder passiven Strahlen) als auch die äußeren Ebenen (die Ebenen der sieben farbigen oder aktiven Strahlen) des Großen Kausalkörpers meistert, hält er das Gleichgewicht des Friedens in den vier niederen Körpern des Planeten.

Gautama Buddha, der aktuelle Herr der Welt

Gautama Buddha bekleidet das Amt des Herrn der Welt (in der Offenbarung 11,4 als „Gott der Erde“ bezeichnet), nachdem er vor kurzem die Nachfolge von Sanat Kumara angetreten hat, der das Amt über Zehntausende von Jahren innehatte. Seines ist das höchste Regierungsamt der spirituellen Hierarchie für den Planeten – und dennoch ist Herr Gautama wahrlich der demütigste unter den aufgestiegenen Meistern.

Auf inneren Ebenen erhält er die dreifältige Flamme, den göttlichen Funken, für jene Lebensströme aufrecht, die den direkten Kontakt zu ihrer ICH BIN Gegenwart verloren und so viel negatives Karma erzeugt haben, dass sie nicht mehr in der Lage sind, genügend Licht von der Gottheit zu magnetisieren, um die physische Inkarnation ihrer Seele auf Erden aufrechterzuerhalten. Durch einen filigranen Lichtfaden, der sein Herz mit den Herzen aller Kinder Gottes verbindet, nährt Herr Gautama die flackernde Flamme des Lebens, die auf dem Altar eines jeden Herzens mit einem größeren Ausmaß an Liebe, Weisheit und Kraft brennen sollte, genährt durch das eigene Christus-Bewusstsein eines jeden Einzelnen.

== Sanat Kumara, der vorherige Herr der Welt ==Gautama

Buddha empfing den Mantel des Herrn der Welt am 1. Januar 1956 von Sanat Kumara, dem Hierarchen des Planeten Venus, der die Position des Herrn der Welt seit den dunkelsten Stunden der Erdgeschichte innegehabt hatte. Bekannt als der Alte der Tage, meldete sich Sanat Kumara vor Jahrtausenden freiwillig, um auf die Erde zu kommen, als kosmische Räte die Auflösung des Planeten beschlossen hatten. So groß war die Abweichung der Menschheit vom kosmischen Gesetz, dass die Solaren Herren entschieden hatten, der Menschheit, welche die Gottesflamme in ihren Herzen vorsätzlich ignoriert und vergessen hatte, keine weitere Gelegenheit mehr zu gewähren. Die Forderung des Gesetzes zur Rettung von Terra bestand darin, dass jemand, der sich als das verkörperte „Lamm“ qualifizierte, in der physischen Oktave anwesend sein musste, um das Gleichgewicht zu halten und die dreifältige Flamme des Lebens für und im Namen jeder lebendigen Seele zu bewahren. Sanat Kumara bot sich an, dieser Eine zu sein.

In The Opening of the Seventh Seal (Die Öffnung des siebten Siegels) erzählt Sanat Kumara die Geschichte, wie venusische Geweihte sich freiwillig meldetsehn, ihn zu begleiten und sich unter der Menschheit zu verkörpern, um beim Halten der Flamme zu helfen:

Die Freude über die Gelegenheit war vermischt mit dem Schmerz, den das Gefühl der Trennung mit sich bringt. Ich hatte ein freiwilliges Exil auf einem dunklen Stern gewählt. Und obwohl es dazu bestimmt war, der Stern der Freiheit zu werden, wussten alle, dass es für mich eine lange dunkle Nacht der Seele sein würde. Dann erschienen auf einmal aus den Tälern und Bergen große Scharen meiner Kinder. Es waren die Seelen der einhundertvierundvierzigtausend, die sich unserem Palast des Lichts näherten. Sie bewegten sich in Spiralen immer näher und näher als zwölf Kompanien, die das Lied der Freiheit, der Liebe und des Sieges sangen.... Als wir vom Balkon aus zusahen, Venus und ich, sahen wir die dreizehnte Kompanie, in Weiß gekleidet. Es war die königliche Priesterschaft des Ordens von Melchisedek....

Als all ihre Zahlen versammelt waren, Ring um Ring um Ring, die unser Heim umgaben, und ihr Lob- und Anbetungshymnus an mich beendet war, trat ihr Sprecher vor den Balkon, um im Namen der großen Multitude zu uns zu sprechen. Es war die Seele desjenigen, den ihr heute als den Herrn der Welt kennt und liebt, Gautama Buddha. Und er wandte sich an uns und sagte: „O Alter der Tage, wir haben von dem Bund gehört, den Gott an diesem Tag mit dir geschlossen hat, und von deiner Verpflichtung, die Flamme des Lebens zu halten, bis einige unter den Evolutionen der Erde belebt werden und von Neuem ihr Gelübde erneuern, Träger der Flamme zu sein. O Alter der Tage, du bist für uns unser Guru, unser ganzes Leben, unser Gott. Wir werden dich nicht trostlos zurücklassen. Wir werden mit dir gehen.“[1]

So kamen sie mit Sanat Kumara und Legionen von Engeln auf die Erde, vorausgegangen von einem weiteren Gefolge von Lichtträgern, die den Weg vorbereiteten und das Retreat von Shamballa – der Stadt des Weiß – auf einer Insel im Gobi-Meer (heute die Wüste Gobi) errichteten. Dort verankerte Sanat Kumara den Fokus der dreifältigen Flamme und stellte den anfänglichen Kontaktfaden zu allen auf der Erde her, indem er Lichtstrahlen von seinem Herzen zu den ihren ausstreckte. Und dort verkörperten sich die Freiwilligen von der Venus in dichten Schleiern aus Fleisch, um die Evolutionen der Erde bis zum Sieg ihres Gelübdes zu begleiten.

Der Erste aus den Reihen dieser unaufgestiegenen Lichtträger, der auf den Ruf des Herrn der Welt aus der physischen Oktave antwortete, war verständlicherweise Gautama, und eng an seiner Seite war Maitreya. Beide verfolgten den Pfad des Bodhisattva bis zum Buddhatum, wobei Gautama den Lauf als „Erster“ und Maitreya als „Zweiter“ vollendete. So wurden die beiden zu den wichtigsten Jüngern von Sanat Kumara; der eine folgte ihm schließlich im Amt des Herrn der Welt nach, der andere als Kosmischer Christus und Planetarischer Buddha.

Sri Magra

Sri Magra war vor Sanat Kumara der Herr der Welt.

Übergabe des Amtes

Im Moment der Übergabe des Mantels des Herrn der Welt am 1. Januar 1956 übernahm Gautama Buddha die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Lebenslinie zu den Evolutionen der Erde durch seine eigene Herzensflamme, und Sanat Kumara kehrte als Regent der Welt auf seinen Heimatstern Venus zurück, wo er eine intensive Aktivität des Engagements im Dienste der Großen Weißen Bruderschaft auf dem Planeten Erde aufrechterhält.

Gautamas ehemaliges Amt des Kosmischen Christus und Planetarischen Buddha wurde gleichzeitig von Herrn Maitreya übernommen. In derselben Zeremonie, die im Royal Teton Retreat stattfand, wurde das ehemals von Maitreya bekleidete Amt des Weltlehrers an Herrn Jesus und seinen lieben Freund und Jünger Heiligen Franziskus (Kuthumi) übergeben. Herr Lanto übernahm im Juli 1958 die Chohanschaft des zweiten Strahls, die zuvor von Kuthumi bekleidet worden war, und die geliebte Nada übernahm das Amt des Chohans des sechsten Strahls, das Jesus während des Fische-Zeitalters, dessen Hierarch er ebenfalls war, innegehabt hatte.

Saint Germain übernahm zusammen mit Portia am 1. Mai 1954 die Herrschaft über das Wassermann-Zeitalter. Während Maitreya den Kosmischen Christus und Planetarischen Buddha repräsentiert, bekleidet Jesus das Amt des persönlichen Christus als das große Vorbild für das eigene Heilige Christus-Selbst eines jeden Einzelnen.

Vertreter in der Welt

Herr Gautama präsidiert als Hierarch von Shamballa, nun auf der ätherischen Ebene, auf welche das physische Retreat zurückgezogen wurde. Im Laufe der Zeitalter haben die bekannten und unbekannten Boten der Bruderschaft das Gleichgewicht in der physischen Oktave für die Flamme und den Buddha von Shamballa gehalten. So war Jesus, als der gesalbte Bote von Herrn Maitreya, dem Kosmischen Christus, durch sein Heiliges Herz die offene Tür, damit das Licht des Vaters, repräsentiert in den Personen von Maitreya, Gautama und Sanat Kumara, in den Herzen der Massen der Erdenmenschen verankert werden konnte.

Der Herr Jesus Christus definierte sein Amt in der physischen Oktave gemäß dem kosmischen Gesetz, als er sagte: „Solange ICH BIN in der Welt, ist das ICH BIN DER ICH BIN, das Wort, das ich verkörpere, das Licht der Welt.“Johannes 9,5. Es war diese Verankerung des Lichts der ICH BIN Gegenwart in seinem Herz-Chakra, die es Jesus ermöglichte, das planetarische Karma, „die Sünden der Welt“, auf sich zu nehmen, damit Seelen des Lichts ihm auf dem Pfad des Christustums folgen könnten, bis auch sie in ihren Körpertempeln das Licht des Sohnes Gottes tragen würden.

Siehe auch

Gautama Buddha

Sanat Kumara

Quellen

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, The Masters and the Spiritual Path, chapter 4. (Die Meister und der spirituelle Pfad), Kapitel 4.

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, Saint Germain On Alchemy: Formulas for Self-Transformation (Alchemie nach Saint-Germain).

  1. Elizabeth Clare Prophet, The Opening of the Seventh Seal: Sanat Kumara on the Path of the Ruby Ray chapter 2 (Sanat Kumara auf dem Weg des rubinroten Strahls), Kapitel 2.